Modellbahnsteuerung per Computer

Kurzinformation
GAHLER+RINGSTMEIER
Vertrieb: N-Bahnkeller Schaumburg Modellbahn und Zubehör,
Binsfeldstr.5, 31688 Nienstädt
Modellbahnsteuerung per Computer
Die "Modellbahnsteuerung per Computer" (MpC) ist ein umfassendes System für alle Steuerungsaufgaben auf vorbildgerechten und betriebsintensiven Modellbahnanlagen. Die MpC ist auf konventionellen Gleichstrom-Anlagen der Spurweiten Z bis I/IIm mit Triebfahrzeugen ohne Lokdekoder ebenso einsetzbar wie auf Digitalanlagen der Systeme Märklin, Selectrix, Lenz-Digital-Plus und Zimo.
In bisher einmaliger Weise vereint die MpC Mehrzugsteuerung und Fahrwegsicherung in einem einzigen kompletten System. Bei größtem Bedienungskomfort erlaubt sie einen vorbildorientierten, vor allem aber gesicherten Fahrbetrieb mit bis zu 400 gleichzeitig fahrenden Loks mit individuell einstellbarer Charakteristik.
Wäre das nicht auch die richtige Steuerung für Ihre Anlage? Freier Zugriff auf alle eingesetzten Züge, kein starrer Betriebsablauf nach vorgefertigten Fahrplänen, für jeden Zug und an jeder Stelle der Anlage jederzeit Wahlmöglichkeit zwischen Automatikbetrieb und Handsteuerung,
automatischer Pendelbetrieb zwischen Nebenstrecke und Hauptbahnhof, ein sich selbst überlassener Schattenbahnhof aber ein selbstverwalteter Hauptbahnhof mit gleichzeitig manuellem Rangierbetrieb im BW - und über allem die beruhigende Gewißheit einer verläßlichen Blocksicherung....?
Dann wählen Sie zwischen MpC-Classic für Gleichstrom-Loks ohne Dekoder und MpC-Digital, der Modellbahnsteuerung für Digitalanlagen der Systeme Märklin-Wechselstrom, Selectrix, Lenz-Digital-Plus und Zimo.
MpC-Classic und
MpC-Digital
- die vorbildlichen Steuerungen für den Modellbahnbetrieb
Die MpC ist eine blockorientierte Modellbahnsteuerung. Sie wurde für Gleichstromloks ohne Dekoder entwickelt und heißt in dieser Version MpC-Classic. Für Digitalsysteme von Märklin, Lenz-Digital-Plus, Selectrix und Zimo heißt sie MpC-Digital. Die MpC überwacht und sichert alle auf der Anlage befindlichen Züge. Sie verhindert Weichenschaltungen unter Zügen und erzeugt an Licht- und Formsignalen automatisch die situationsgerecht richtigen Signalbilder. Wendezüge sind kein Problem. Zugspitze und Zugschluß müssen lediglich eine Belegtmeldung (z.B. durch Widerstandslack) erzeugen. Die Züge können wahlweise manuell gefahren oder mit Hilfe der diversen Automatikfunktionen vom Programm geleitet werden. Die Bedienung der Steuerung kann gleichzeitig über die Computertastatur sowie über 4 externe Stelltische mit zusammen 1512 Tastern und 1920 LEDs erfolgen.
Das Block-Prinzip ist vorbildgerecht.
Das der MpC zugrunde liegende Prinzip entspricht dem des Vorbildes: Zur Vermeidung von Kollisionen wird die zu steuernde Anlage in Blöcke unterteilt. Anschließend wird streng darauf geachtet, daß ein Zug niemals in einen Block hineinfährt, der bereits von einem anderen Zug besetzt oder reserviert ist. Systembedingt sind Zusammenstöße damit ausgeschlossen. In einem Block darf immer nur ein einziger Zug sein, umgekehrt können lange Züge bis zu 15 Blöcke belegen.
Die Gleisbesetztmeldung hat keine Lücken.
Der engagiert hohe Sicherheitsanspruch der MpC schließt die Verwendung punktförmiger Kontakte aus. Nur eine im gesamten Gleis vorhandene Belegtmeldung nach dem Stromfühlerprinzip ist in der Lage, die hohen Erwartungen an die Zuverlässigkeit einer Modellbahnsteuerung zu erfüllen. Die einzelnen Blöcke müssen daher durch Trennstellen in einer Schiene elektrisch gegeneinander isoliert werden und erhalten eine den gesamten Abschnitt überwachende Besetztmelde-Elektronik. Auch zusätzliche Meldestellen innerhalb der Blöcke (z.B. für Brems- oder Haltepunkte) werden grundsätzlich nicht mit Kontakten, sondern immer mit der abschnittsweisen Gleisbelegtmeldung eingerichtet.
Die Elektronik ist einfach und modular.
Jeder von der MpC zu bedienende Artikel (Weiche, Taster, LED, Belegtmelder, etc.) ist an eine artikelspezifische Elektronik-Steckkarte anzuschließen. Dabei spielt die Anschlußreihenfolge keine Rolle. Mit 10x16 cm besitzen die Steckkarten das übliche Europa-Format. Sie werden nicht unter der Anlage verstreut, sondern zentral in einem oder mehreren 19-Zoll-Rahmen angeordnet. Ein genormtes 25-poliges Kabel verbindet die Elektronik mit der MpC-Schnittstellenkarte im Computer. Nach dem Anschluß aller Artikel ermittelt man mit dem Prüfprogramm bequem ihre Nummern und ordnet sie in Bildschirmformularen einer Funktion zu.
Das Programm macht es Ihnen
einfach –
aber sicher.
In die Bildschirmformulare wird z.B. eingetragen, welche Taster eine Weiche oder Fahrstraße schalten sollen, welche Blöcke hintereinander und welche nebeneinander liegen, wo Signale stehen und was sie anzeigen können, welche Schalter eine Automatik aktivieren und wie lange eine Lok braucht, um sich warmzufahren. Mit diesen simplen Angaben wird die MpC "programmiert".
Welchen Computer braucht man?
Der PC muß über einen freien ISA-Steckplatz (8 oder16 Bit) und mindestens die DOS-Version 3.0 verfügen. Coprozessor, Festplatte oder zusätzlicher RAM-Speicher sind nicht erforderlich.. Ein Farbmonitor mit EGA/VGA-Grafikkarte wird empfohlen. Bis zur Version 3.4 reicht ein einfacher IBM-kompatibler XT-PC aus. Für die Version 3.5 sind mindestens ein 386er Prozessor und ein VGA-Color-Bildschirm erforderlich.
Der Fahrbetrieb
Um die MpC einschließlich aller Sicherungs- und Überwachungsfunktionen für das Fahren beliebiger Züge in Betrieb zu nehmen, muß das Programm nur mit Hilfe des Streckenformulars über die Anordnung der Blöcke auf der Anlage informiert werden. Alle Lokeigenschaften, wie z.B. Anfahr- und Bremscharakteristik, Langsamfahrgeschwindigkeit, Schleichgeschwindigkeit, Maximalgeschwindigkeit, sind für jeden individuell Zug einstellbar. Werden zusätzlich die Weichen in das Formular eingetragen, können beliebige Züge sorglos in eine Automatik entlassen werden. Sie arbeitet nach dem Zufallsprinzip und lenkt die Züge in irgendeinen der voraus liegenden freien Blöcke. Nach und nach können dann in Ruhe alle Zusatzfunktionen (z.B. Signalansteuerung) sowie spezielle Automatiken (z.B. Pendelzug) durch Ausfüllen und Ergänzen weiterer Formulare hinzugefügt werden.
MpC-Classic oder MpC-Digital ?
Die MpC gibt es in zwei Varianten. Sie unterscheiden sich in der Art der Lokansteuerung und bezüglich der eingesetzten Elektronik.
Bei MpC-Classic für Loks ohne Dekoder erhält jeder Block einen Dekoder. Aufgrund der vom Programm verwalteten Standorte aller Züge ist immer bekannt, in welchem Block (bei langen Zügen auch: in welchen Blöcken!) sich eine Lok befindet und welcher Dekoder infolge dessen die für den Zug individuell erforderliche Fahrspannung erzeugen muß. Systembedingt ist es dadurch nicht möglich, daß zwei Loks in einem Block eine unterschiedliche Geschwindigkeit oder Richtung haben können. Doppel- oder Mehrfachtraktionen sind möglich. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, daß die beteiligten Loks bei gleicher Fahrspannung auch etwa gleich schnell fahren.
Für MpC-Digital ist ein Computer-Interface aus dem Lieferumfang des Digitalsystems erforderlich. Die Blöcke erhalten lediglich einen oder mehrere Gleisbelegtmelder. Die vom Programm für eine Lok ermittelte Geschwindigkeit wird über die serielle Schnittstelle des Computers an das Interface gesendet und von diesem als verschlüsseltes (kodiertes) Signal auf das Gleis gegeben.
Aus den beiden Varianten der Dekoderplazierung ergeben sich die wesentlichen Unterschiede zwischen MpC-Classic und MpC-Digital bezüglich Funktionalität, Betriebssicherheit und Kosten. Ein System mit Lokdekodern ist wegen der direkten Lokansteuerung zwar vielseitiger, bei Fehlern (z.B. falsch gestellten Weichen) jedoch prinzipiell weniger betriebssicher als eines, daß auf der Ansteuerung der Gleise über Blockdekoder basiert. Die Kosten beider Systeme resultieren im wesentlichen aus der Zahl der jeweils erforderlichen Dekoder. Im einen Fall benötigt man so viele wie Loks, im anderen so viele wie Blöcke vorhanden sind. Auch das Platzproblem für die Lokdekoder kann im Einzelfall entscheidend für die Systemwahl sein.
MpC-Classic - die Modellbahnsteuerung ohne Lokdekoder
MpC-Classic bietet als einzige Modellbahnsteuerung einen sicheren Mehrzugbetrieb ohne Lokdekoder für 400 Gleichstrom-Triebfahrzeuge. Das werden vor allem Modellbahner mit einem großem Fahrzeugpark begrüßen. Das Fehlen der Lokdekoder hingegen freut bestimmt die Liebhaber der kleinen Spuren - und natürlich alle, die ihre Fahrzeuge auch weiterhin freizügig auf fremden konventionellen Gleichstromanlagen einsetzen wollen.
MpC-Classic vereint Mehrzugsteuerung, Blocksicherung, Fahrstraßenschaltung (Zugstraßen, Rangierstraßen, Umfahrstraßen), zugbewirkte Weichenverriegelung, kontaktlose Belegtmeldung, Impulsbreitenregelung, Betriebsstundenzählung, Überwachung der Wartungszeitpunkte, Lichtsignalbilder für mehrere europäische Länder, Kehrschleifenfahrten, Schattenbahnhofautomatik, Pendelzugautomatik, Routensteuerung, Fahraufträge, Wendezugsteuerung, Geschwindigkeitsmeßstrecken etc. in einem einzigen System.
Die MpC löst nicht nur einzelne, spezielle Steuerungsprobleme - sie löst gleich alle. Und was bis jetzt noch nicht enthalten ist, kann im Zuge der ständigen Weiterentwicklung des Programms schon bald neu hinzukommen.
Nicht die Loks sind
digitalisiert,
sondern die Blöcke
Ohne Dekodereinbau verfügt bei MpC-Classic jede Lok über 10 verschiedene, zu jeder Zeit änderbare individuelle Eigenschaften:
Anfahr- und Bremscharakteristik, Anfahrschwelle und Maximalfahrstufe (digitales Lokgetriebe), Reisegeschwindigkeit (bei freier Fahrt), Schleichgeschwindigkeit (bei Fahrt gegen ein rotes Signal), zwei Langsamfahrgeschwindigkeiten (bei Fahrt über abzweigende Weichen), Zuglänge (zur Auswahl des passenden Schattenbahnhofgleises), Zugtyp (zur Fixierung einzelner Züge auf bestimmte Anlagenbereiche).
Durch einen einfachen Befehl wird eine Lok bei der Steuerung angemeldet. Mit dieser Anmeldung teilt man ihr mit, in welchem Block sie bei Inbetriebnahme steht und über welche Loknummer (1-400) sie in Zukunft angesprochen werden soll. Egal wohin sie nun fährt, die MpC weiß jederzeit, in welchem Block sie sich befindet und sorgt dafür, daß alle für sie eingegebenen Befehle in genau diesen Block geleitet werden. Bei langen Zügen können das auch mehrere Blöcke sein.
Durch einen ebenso einfachen Befehl kann die Lok wieder abgemeldet werden, falls sie in die Vitrine zurück muß. Die frei gewordene Loknummer bleibt in der Regel für diese Lok gespeichert, könnte aber auch einer anderen Lok zugewiesen werden. Sie haben sozusagen 400 "Lokführer", die Sie nach Belieben auf irgendeiner Lok einsetzen können.
Oberstes Gebot ist die Betriebssicherheit
Alle eingegebenen Befehle werden zunächst mit der aktuellen Betriebssituation verglichen. Ergibt sich hieraus ein die Sicherheit gefährdender Konflikt, hält das Programm den entsprechenden Befehl solange zurück, bis er gefahrlos ausgeführt werden kann. Auch mit der Anlage nicht vertraute Personen können daher nach Herzenslust beliebige Befehle eingeben - ob gewollt oder ungewollt, sinnvoll oder nicht, die Sicherheit bleibt stets gewährleistet.
Wählen Sie nun im externen Fahrpult oder auf der Computertastatur die Nummer einer Lok und stellen Sie Fahrtrichtung und Geschwindigkeit ein. Ganz langsam, ihrer eingestellten Anfahrcharakteristik entsprechend, wird sich die Lok in Bewegung setzen. Hat sie das Blockende erreicht und ist die Ausfahrt noch nicht freigegeben, wird sie vom Computer ebenso sanft vor dem roten Signal wieder gestoppt. Erst wenn die Ausfahrstraße in den nächsten Block geschaltet und dieser Block auch frei ist, wird sie ihre gesicherte Fahrt mit einem langsamen Anfahrvorgang, vorbei an dem nun Hp1- oder Hp2-zeigenden Signal, fortsetzen. Die überfahrenen Weichen sind zugbewirkt solange verriegelt.
An diesem Beispiel wird deutlich, daß der Computer nicht etwa selbsttätig mit der Anlage spielt, sondern den Modellbahner beim Betrieb seiner Anlage durch sinnvolle Eingriffe unterstützt.
Große Leistung mit wenig
Elektronik,
das spart Zeit und Kosten
Die gesamte Steuerungs- und Schaltungslogik wurde in das Computerprogramm verlagert. Die modulartige Elektronik besteht nur noch aus Serien gleichartiger Verstärker- oder Meldeeinheiten, die alle als Steckkarten im Europa-Format 10 x 16 cm entwickelt wurden. Die Anordnung der Steckkarten in einem 19-Zoll-Einschubgehäuse verleiht der MpC ein professionelles Design und bietet jederzeit die Möglichkeit, die Module wieder zu entnehmen, zu prüfen oder untereinander auszutauschen.
Nie zuvor war die Verdrahtung
einer komplexen Steuerung so einfach
Alle Modellbahnartikel sind nur an eine entsprechende Steckkarte anzuschließen. Das ist einfach und übersichtlich, denn die logische Verdrahtung von Weichen, Signalen, Blockabschnitten, Tastern, LED’s usw. in Bezug auf ihre Betriebsfunktion entfällt völlig. Sogar eine bestimmte Anschlußreihenfolge braucht man nicht mehr einzuhalten. Nach dem Anschluß aller Artikel ermittelt man mit dem Prüfprogramm bequem am Computer ihre Nummern und ordnet sie in Bildschirmformularen einer Funktion zu.
Zugsicherung = Blocksicherung
Für Vorbildkenner und aktive Modellbahner sind Fahrbetrieb und Blocksicherung untrennbar miteinander verbunden. Blocksicherung ist auch bei der MpC die solide Grundlage für eine größtmögliche Zugsicherung. Nach einfachen Regeln wird die gesamte Gleisanlage -genau wie beim Vorbild- in einzelne Blockabschnitte aufgeteilt. Im Gegensatz zum Vorbild erhält jedoch jeder Block seine eigene Fahrstromversorgung. Fahrstrom wird vom Computer nur dort angelegt, wo in der betreffenden Fahrtrichtung eine kollisionsfreie Fahrt für eine angemeldete Lok berechnet wurde.
Automatikbetrieb
Es können beliebig viele Schalter eingerichtet werden, mit denen eine ganze Reihe verschiedener Automatiken für bestimmte Züge oder in bestimmten Anlagenbereichen jederzeit ein- oder ausgeschaltet werden können. Züge können auf Routen fahren und dadurch bestimmte Gleise meiden. Sie können Aufenthaltszeiten abwarten oder als Pendelzüge verkehren. Jeder Block kann für einen oder mehrere der 15 verschiedenen Zugtypen erlaubt oder gesperrt werden.
Für Parallelgleise kann ein "Staffellauf" eingeschaltet werden, d.h. ein einfahrender Zug bleibt stehen und schickt einen im Nachbargleis wartenden auf die Strecke. Züge können entsprechend ihrer Länge automatisch die optimalen Gleise aufsuchen. Und mit der Möglichkeit Fahraufträge zu formulieren, nähert sich die MpC mittlerweile auch dem fahrplangesteuerten Betrieb. Die Berücksichtigung zeitgleich ablaufender Vorgänge anderer Züge ist dabei nicht erforderlich. Auch ungewolltes "Programmieren" von Unfällen ist ausgeschlossen. Selbst hier verfügt die MpC über eine maximale Flexibilität: Das Zuweisen oder Entziehen eines Fahrauftrages kann zu jeder Zeit und an jeder Stelle des Ablaufplanes erfolgen. Trotz dieser vielen Automatikmöglichkeiten ist jeder Zug zu jeder Zeit manuell steuerbar und kann in beliebige Richtungen und auf beliebige Strecken geschickt werden.
240 Geschwindigkeitsstufen
Der gesamte Regelbereich wird in 240 Fahrstufen unterteilt, wobei man von Stufen im eigentlichen Sinne sicher nicht mehr sprechen kann. Neben den außergewöhnlich exakt einstellbaren Anfahr- und Maximalfahrstufen der einzelnen Loks, gefallen dadurch vor allem die sanften Anfahr- und Bremsvorgänge.
Geschwindigkeitsmessungen
Ohne zusätzliche Elektronik können 12 Geschwindigkeitsmeßstrecken eingerichtet werden. Neben dem Modell-Maßstab, in den auch die nach NEM empfohlenen Korrekturfaktoren eingearbeitet werden können, sind nur die Nummern zweier vorhandener Belegtmelder und deren Entfernung anzugeben. Die Geschwindigkeit der Züge wird in den Meßstrecken vollautomatisch ermittelt, wobei der jeweils zuletzt gemessene Wert zusammen mit der Meßstreckennummer im Bildschirm abgelesen werden kann.
Betriebsstundenzählung
und Überwachung der Wartungszeitpunkte
Die Laufzeiten der Loks werden im Betrieb automatisch festgestellt und gespeichert. Sie können im Bildschirm abgelesen werden. Unter Berücksichtigung des für jede Lok einstellbaren nächsten Wartungszeitpunktes erinnert die MpC automatisch an die laufzeitabhängigen Routinearbeiten.
Signale
Die Signale haben bei der MpC keine zugbeeinflussende Aufgabe, sondern nur noch dekorativen Charakter. Werden für einen Block Signale eingetragen, ermittelt der Computer
automatisch eines der sieben situationsgerechten Signalbilder: Halt, Fahrt, Langsamfahrt mit 40 km/h, Langsamfahrt mit 60 km/h sowie Halt, Vorsicht und Fahrt für Rangierloks. Auch einzeln stehende Vorsignale und Vorsignale am Hauptsignalmast (Stichwort: Dunkel-schaltung) werden korrekt angesteuert. Für jedes Lichtsignal kann eine länderspezifische Signalregel (Deutschland, Schweiz System ‘N’ / System ‘82’, Österreich, Luxemburg, Niederlande) eingestellt werden.
MpC-Digital - die freizügige Modellbahnsteuerung für Digitalsysteme
Mit MpC-Digital ist erstmals auch eine Modellbahnsteuerung für die Digitalsysteme von Märklin, Lenz-Digital-Plus, Selectrix und Zimo verfügbar, die keinen starren Fahrplanbetrieb (z.B. auf der Grundlage vorab zu erstellender Schrittketten) bietet, sondern die volle Freizügigkeit digitalisierter Loks auf der Basis einer verläßlich arbeitenden Blocksicherung ermöglicht.
Auch hier wird die Anlage durch Schienentrennungen in einzelne Blockabschnitte und anschließend bei Bedarf weiter in Fahr-, Brems- und Halteabschnitte aufgeteilt. Von der Verwendung punktförmiger Kontakte zur Belegtmeldung wird aus Sicherheitserwägungen abgeraten. Jeder einzelnen Abschnitt erhält einen speziell für Digitalsysteme entwickelten elektronischen MpC-Belegtmelder (siehe Preisliste, Paket BM1), der über die Einlese-Steckkarte (9473) mit dem Computer verbunden wird.
Frei gesteuert - aber immer blockgesichert
Alles weitere funktioniert (fast) genauso, wie bei MpC-Classic. Alle Eigenschaften wie: Blocksicherung, Fahrstraßenschaltung, Weichenverriegelung, Ansteuerung von Licht- und Formsignalen, Schattenbahnhofautomatik, Routensteuerung, Pendelzugautomatik, punktgenauer Signalhalt, Anfahr- und Bremscharakteristik, Reise-, Schleich- und Langsamfahrgeschwindigkeit, Berücksichtigung der Zuglänge etc. sind auch in MpC-Digital enthalten. Lediglich bei Kehrschleifen und Gleisdreiecken sind Abweichungen vorhanden, wenn das verwendete Digitalsystem kein Wechselstromsystem (wie z.B. bei Lenz-Digital-Plus, Selectrix oder Zimo) ist.
Digitale Loks - Chancen und Risiken
Mit Belegtmeldern muß nur der durch die Blocksicherung zu überwachende Anlagenbereich ausgerüstet werden, gefahren werden kann über die Computersteuerung überall.
Durch die im gesicherten Bereich bei Bedarf abschaltbare Blocksicherung können Rangiermanöver auch in den von anderen Loks besetzten Blöcken ohne Umstände (und damit sogar noch einfacher als bei der MpC ohne Lokdekoder) durchgeführt werden.
Weil die Fahrtrichtungen bei Digitalsystemen lokbezogen sind, fährt eine falsch herum aufgegleiste Lok bei Vorwärtsfahrt gleisbezogen rückwärts. Hier muß immer eine Kontrolle und eventuell eine Richtungskorrektur durch einen zusätzlichen Befehl erfolgen. Bei falschen Weichenstellungen ergeben sich Probleme vor allem durch die Tatsache, daß auf der gesamten Anlage immer voller Fahrstrom vorhanden ist.
Erforderliche Digitalkomponenten
Vom verwendeten Digitalsystem werden die Zentraleinheit und das Computer-Interface benötigt. Die Weichen können über MpC-Steckkarten oder Dekoder geschaltet werden. Rückmeldemodule der Digitalsysteme sind bei MpC-Digital nicht verwendbar.
Der Einstieg in die "Modellbahnsteuerung per Computer"
Für beide MpC-Versionen ist in den Grundpaketen ein ausführliches Anwenderhandbuch enthalten. Es beschreibt den gesamten Leistungsumfang, erklärt alle erforderlichen Eingaben, erläutert die vorhandenen Befehle und beinhaltet umfangreiche Beispiele mit Hinweisen für Planung und Blockaufteilung. Es ist, ebenso wie die Demo-Version der Programme, auch einzeln vorab erhältlich und wird später zum großen Teil vergütet.
Die Demo-Programme erlauben die Daten-Eingabe der kompletten Anlage sowie einen Simulationsbetrieb, bei dem das Fahren der Züge von Abschnitt zu Abschnitt nach einstellbaren Zeitabständen auch ohne von der Anlage eintreffende Belegtmeldungen simuliert wird. Dies ist der beste Weg, um sich einen ersten Eindruck von der Leistungsvielfalt der MpC zu verschaffen. Eine Darstellung des Gleisbildes auf dem Bildschirm ist in der MpC zunächst noch nicht inbegriffen, wir bevorzugen neben der Bedienung über die Computertastatur die übersichtliche Bedienung über ein Gleisbildstellpult. Dafür ist der Anschluß von 4 externen Stelltischen mit bis zu 1536 Tastern und 1920 LEDs möglich.
Die Software-Vollversion
Für die Inbetriebnahme der Steuerung auf einem kleinen Anlagenteil sind die Demo-Versionen völlig ausreichend. Eine lizensierte Vollversion des MpC-Programmes ist erst erforderlich, wenn bei MpC-Classic mehr als 5, bei MpC-Digital mehr als 4 Steckkarten genutzt werden sollen.
Was ist an MpC-Elektronik erforderlich?
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Steuerungsmodul |
Pakete |
Erläuterung |
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Fahrstraßenschaltung |
1a oder 1b 4a 4b oder 4c 6 7 und 13a 8 und 13i |
Grundpaket mit Computeranschluß und
Systemdokumentation stabilisiertes Basis-Netzteil für Datenübertragung, etc. Netzteil für Weichen- und Formsignalschaltung 19-Zoll-Einschubgehäuse für jeweils 20 Steckkarten für jeweils 8 Weichen für die Rückmeldung von jeweils 16 Weichen (falls gewünscht) |
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Fahrbetrieb |
MpC-Classic ohne Lokdekoder |
5a oder 5b 10 und 13f 11 und 13g 12 und 13h |
Fahrspannungsnetzteile
(für Spur Z: Paket 5c oder 5d) für jeweils 2 Blocks (für Spur 0 und größer: Paket 20) für jeweils 4 Hilfsblocks (z.B. Schattenbahnhofblocks) für jeweils 8 zusätzliche Belegtmelder (Brems- und Haltepunkte) |
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MpC-Digital |
19 und 13c 19a |
Einlesen von jeweils 24 Belegtmeldungen Erkennen von jeweils 8 Belegtmeldungen (Montage unter der Anlage) |
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Signale |
7 und 13b 9 und 13e |
für jeweils 16 Formsignalspulen für jeweils 32 Lichtsignal-LEDs |
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Gleisbildstelltisch, externes Fahrpult |
8 und 13c 9 und 13e |
für jeweils 32 Taster für jeweils 32 Leuchtanzeigen |
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Die Kosten
Die exakten Kosten können in Abhängigkeit vom Gleisplan, der Blockaufteilung und den gewünschten Fahrmöglichkeiten mit Hilfe der Preisliste zusammengestellt werden. Zur Ermittlung der ungefähren Kosten mit Hilfe einer groben Faustformel hat sich die Anzahl der Weichen als sehr gute Kenngröße erwiesen. Je mehr Weichen auf einer Anlage vorhanden sind, desto komplizierter ist das Gleisbild und desto mehr Blöcke und Belegtmelder ergeben sich dann automatisch.
Wird die MpC für ein Digitalsystem eingesetzt, können die Weichen entweder über bereits vorhandene Digitaldekoder oder über MpC-Steckkarten (8902, 8912, 9122) geschaltet werden. Für beide Varianten finden Sie nachfolgend eine Faustformel. Für ein externes Fahrpult werden ca. 50 Taster und 50 LED’s benötigt. Für einen mit Rot- und Weiß-Ausleuchtung sehr gut bestückten Stelltisch müssen das Netzteil NT4 und pro Weiche etwa 1 Taster und 9 LEDs gerechnet werden. Die Elektronik für einen Taster kostet dabei ca. 1,30 €, die für ein LED (auch Signal-LED) ca. 1,50 €.
Es muß etwa mit folgenden Gesamtkosten gerechnet werden (wobei die Elektronik als Bausatz gerechnet ist ):
MpC-Classic (ohne Lokdekoder): 800,- € zuzügl. 50,- € pro Weiche
MpC-Digital (Weichen an MpC-Steckkarten): 700,- € zuzügl. 22,- € pro Weiche
(Weichen an Digitaldekoder): 700,- € zuzügl. 15,- € pro Weiche
externes Fahrpult und Stelltisch (Material siehe Text): 200,- € zuzügl. 15,- € pro Weiche
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MpC-Classic (ohne Lokdekoder) verarbeitet bis zu: |
MpC-Digital verarbeitet bis zu: |
| 400
Loks 487 Schalter im Rechner
256 Weichen 1536 Taster+Schalter + 512 Formsignalspulen Weichenrückmeldungen 999 Fahrstraßen 1920 LED im GBS 200 Blöcke 256 Hilfsblocks für Schattenbahnhöfe, Stumpfgleise 512 Belegtmelder für Halte- und Bremspunkte 998 Routen mit Aufenthaltszeiten in den Blocks 998 Fahraufträge 998 Aktionen (z.B. zur Steuerung von Bahnübergängen) |
111
Loks 487 Schalter im Rechner
256 MpC-Weichen 512 Taster+Schalter 256 Digital-Weichen 1536 LED im GBS 512 Formsignalspulen 456 Blöcke 999 Fahrstraßen 480 Belegtmelder für Gleisabschnitte 998 Routen mit Aufenthaltszeiten in den Blocks 998 Fahraufträge 998 Aktionen (z.B. zur Steuerung von Bahnübergängen) |
Hier eine Auswahl der vielen Merkmale der MpC-Steuerungstechnik
¡ = nur für MpC-Classic (ohne Lokdekoder) ¤ = für beide MpC-Systeme
¡ Impulsbreitengeregelter Fahrbetrieb.
¡ Einsatz bei Gleichstrombahnen von Spur Z bis I/IIm.
¡ Alle Blocks sind elektronisch dauerkurzschlußfest.
¡ Fahrstromversorgung der ges. Anlage mit nur einem Trafo (bei Kehrschleifen und Gleisdreiecken zwei).
¡ Kein Umpolen bei Fahrtrichtungswechsel.
¡ Fahrstufenanhebung während der Warmlaufphase.
¡
Durchfahren von Kehrschleifen ohne Zwischenstop
(auch bei Wechselstrom-Digitalsystemen).
¤ Für jede Lok sind 2-fach einstellbar: Anfahr- und Maximalfahrstufe, Anfahr- u. Bremscharakteristik, Bremscharakteristik im Haltepunkt, Schleich-, Hp2-, Hp3- und Reisegeschwindigkeit in 240 Stufen, Zuglänge und Lokname. Zugname, Zugtyp, Rangier- oder Zugfahrt, Hand- oder Automatiksteuerung, nächster Wartungszeitpunkt, Einzelnothalt, Routenfahrt, Fahrauftrag, Ausschluß vom Staffellauf.
¤ Betriebsgerechte Signalbilderstellung für Form- und Lichtsignale gemäß dem Signalbuch der DB.
¤ Betriebsgerechte Signalbilderstellung für Form- und Lichtsignale mehrerer europäischer Länder.
¤ Betriebsstundenzählung für alle Loks.
¤ Verwaltung eingleisiger Strecken in 4 Betriebsarten.
¤ Steuerung großer Anlagen mit 4 vernetzten PC's.
¤ Zugnummern- / Zugrichtungsanzeige im Stelltisch.
¤ Generalnothalt für alle Loks.
¤ Automatisches Fahren auf vorgegebenen Routen mit einstellbarer Aufenthaltszeit in jedem Block.
¤ Pendelzugautomatik mit Wendeaufenthalt.
¤ Blocksicherung in beiden Fahrtrichtungen.
¤ Kein Einfahren in besetzte oder von anderen Zügen vorgemerkten Blocks (außer bei Rangierfahrt).
¤ Kombination von Fahrstraßen und Blocksicherung.
¤ Kein Überfahren nicht geschalteter Fahrstraßen.
¤ Kein Schalten von Weichen unter Zügen.
¤ Kein Überfahren roter Signale (Hp0/Hp00).
¤ Punktgenaues Halten auch bei Wendezügen.
¤ Geschwindigkeitskorrektur bei Berg- und Talfahrt.
¤ Hp2/Hp3-Fahrt auf bestimmten Streckenabschnitten.
¤ Meldung und Sicherung verlorener Waggons.
¤ Zuglängensortierung im Schattenbahnhof.
¤ Automatik für Schattenbahnhofein- und -ausfahrt.
¤ Taktgesteuerte Modellbahnuhr.
¤ Abspeichern der Betriebssituation bei Spielende.
¤ Ansteuerung 4 externer Gleisbildstellpulte mit vielen Vorbildfunktionen (FRT, UFGT, WSpT, WESpT, StET).
¤ Ausführliche Bauanleitung.
¤ Umfangreiches Anwenderhandbuch.
¤ Durch ständige Weiterentwicklung des Programms werden immer neue Möglichkeiten geboten.
¤ Planungsprogramm für GBS-Stelltische nach dem MINITEC-System DrS2 ist im Lieferumfang enthalten.